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Gemeinsam auf der Bühne und auf Reisen: Von einer kleinen Anzeige zum großen Ensemble

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Chor „Finchpot Singers“
Stephan Hebold
Telefon:0 33 22/84 23 32
Website:www.finchpotsingers-falkensee.de
Foto von Stephan Hebold, Chor „Finchpot Singers“, FalkenseeFoto von Stephan Hebold, Chor „Finchpot Singers“, FalkenseeFoto von Stephan Hebold, Chor „Finchpot Singers“, FalkenseeFoto von Stephan Hebold, Chor „Finchpot Singers“, Falkensee

Wenn Stimmen fliegen

Stand: Juli 2025

In Finkenkrug, wo einst nur Vögel ihre Lieder zwitscherten, erhebt sich zusätzlich ein ganz kraftvoller Klang.

Die „Finchpot Singers“ tragen den Namen ihres Ortsteils und spielen zugleich mit der englischen Übersetzung für „Finkenkrug“, einer Verbindung aus „Finch“ für „Fink“ und „Pot“ für „Krug“. Aus einem kleinen Inserat wurde ein lebendiger Schwarm aus momentan 33 Sängern, farbenfroh und energiegeladen.
„Mit unserer Musik wollen wir Herzen erreichen, bewegen und Freude schenken“, sagt Chorleiter Stephan Hebold. Der Kantor und studierte Kirchenmusiker führt das Ensemble mit Einfühlungsvermögen und Humor durch ein vielseitiges Repertoire aus Gospel, Jazz und modernen Weihnachtstiteln, meist vierstimmig, häufig mit choreografischen Elementen und stets mit Begeisterung.

Eine Idee bekommt Klang
Die Anfänge reichen zurück ins Jahr 1997. Stephan Hebold, selbst Sohn einer Kantorin und eines Pfarrers, träumte nach seinem Studium davon, einen Chor zu gründen, der geistliche Tiefe mit musikalischer Offenheit verbindet.
„Ich habe damals einfach eine kleine Anzeige geschaltet und gewartet, wer kommt“, erinnert er sich. Vierzig Interessierte erschienen, rund zwanzig blieben. So entstand der Chor, der heute zu den festen Größen der regionalen Musikszene zählt.

Mit Herz und Dynamik
Jeden Montag um 19.30 Uhr treffen sich die Mitglieder in der Kirche in Finkenkrug. Zwei Drittel Frauen und ein Drittel Männer im Alter zwischen 18 und 70 Jahren, die Liebe zur Musik verbindet hier alle. Mit konzentrierten, lockeren Proben und kleinen Choreografien bringen sie Bewegung und Farbe auf die Bühne. Ihre leuchtenden Blusen und Hemden symbolisieren die Vielfalt und die offene Stimmung im Chor. „Wir sind einfach ein bunter Haufen voller Spaß an der Musik“, fasst Stephan Hebold zusammen.

Mehrsprachig und mit Gefühl
Die „Finchpot Singers“ treten fast ausschließlich mit englischsprachigen Songs auf, bereichern ihr Programm aber gelegentlich durch ein spanisches Stück. Dass dabei die Aussprache stimmt, dafür sorgt Susanne Faß, die einst eine Zeit lang in Mexiko-Stadt lebte und heute die Organisation des Chores unterstützt. „Dieses spanische Weihnachtslied ist kompliziert zu singen, aber inzwischen mögen wir es“, berichtet sie.

Gemeinsam mehr erleben
Bei Konzerten werden sie von einer kleinen Band begleitet, die meist aus den eigenen Reihen stammt. Stephan Hebold dirigiert mit viel Leidenschaft und sorgt für klare Strukturen.
Die „Finchpot Singers“ gestalten Gottesdienste, Konfirmationen sowie Konzerte und schaffen Erlebnisse mit Tiefe und Ausdruck. Eine Sternstunde war der Auftritt 2024 im Berliner Dom. „Die Atmosphäre, das Licht, der Klang, das war einfach magisch und unvergesslich“, schwärmt der Chorleiter.
Einmal im Jahr zieht es die Mitglieder auf eine chorinterne Reise. Diese drei Tage voller Musik, Lachen, Proben und Gemeinschaft sind für viele oft der Höhepunkt des Jahres.

Weihnachten mit Glanz
Die Adventszeit zeigt eine besonders eindrucksvolle Seite des Chores. Niveauvolle Arrangements treffen dann auf eine moderne, stimmungsvolle Inszenierung. Speziell hervorzuheben ist das jährlich wechselnde Weihnachtsstück, das eigens einstudiert wird.
Häufig stammt es aus der Feder von Christopher Norton, einem Komponisten, der für seine musikalisch anspruchsvollen und zeitgemäßen Werke bekannt ist. Diese Darbietungen fordern den Chor nicht nur gesanglich, sondern geben den Konzerten zudem eine ganz eigene künstlerische Note.

Fliegende Klänge
Wie ein Schwarm Vögel, der aufsteigt, entfalten die „Finchpot Singers“ aus Finkenkrug ihre Musik mit Leichtigkeit und Kraft. Ihr Gesang verbindet Menschen und macht deutlich, wie viel Leben in einem Krug voller Stimmen stecken kann.

Erstellt: 2025