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Bericht über: Ex-Volleyball-Nationalspielerin

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Ex-Volleyball-Nationalspielerin
Regina Mapeli Burchardt
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Mit Ehrgeiz stets am Ball

Stand: August 2026

Hibbelig, aufgeweckt und energiereich als Kind, schaffte es eine heutige Falkenseerin bis hin zur Volleyball-Weltmeisterschaft.

Aufgewachsen im damaligen Ostberlin fiel Regina Mapeli Burchardt schon früh durch ihre quirlige und aktive Art auf. „Ich bin in einer fünfköpfigen Familie groß geworden. Trubel und Action gehörten hier zum Alltag. Schon bald entdeckte ich den Sport für mich als Ausgleich und entschied mich für Volleyball“, berichtet sie.
Ab der fünften Klasse besuchte sie ein Sportgymnasium. „Für mich war das eine tolle und prägende Zeit. Hier lernte ich selbstständiges und strukturiertes Handeln sowie Disziplin“, blickt sie zurück. In ihrer über 20-jährigen Profikarriere durchlief sie viele Stationen und war überall mal zu Hause. Von ihren Anfängen beim „Marzahner Volleyball-Club e.V.“ führte ihr Weg quer durch Deutschland und sogar nach Spanien. Nach dem fünften Platz in der Jugend-Europameisterschaft im Jahr 1999 wechselte die Berlinerin in die Juniorinnen-Nationalmannschaft. Mit ihr belegte sie 2000 bei der Europameisterschaft den sechsten und 2001 bei der Weltmeisterschaft den neunten Platz. 2011 nahm sie mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft am Weltcup in Japan teil und wurde Vize-Europameisterin. 15 Jahre lang war sie in der 1. Bundesliga, in der Saison 2008/09 Deutsche Meisterin, konnte sich als Mannschaftskapitänin beweisen und brillierte bei noch vielen weiteren Gelegenheiten auf dem Volleyballfeld.
Später spielte sie zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Anita Burchardt im „TSV Tempelhof-Mariendorf“.
Heute kommentiert sie oft von zu Hause aus live für einen Streamingdienst Spiele der Volleyball-Champions-League. „Mein Startschuss am Mikrofon war damals beim Vorbereitungsspiel zwischen Deutschland und Brasilien vor der Weltmeisterschaft 2022“, erinnert sie sich.
Dass sportlicher Ehrgeiz bei ihr in der Familie liegt, bewies schon ihre Mutter Brigitte Burchardt. Als mehrfache DDR-Meisterin im Schach und seit 2024 Trägerin des Titels „Großmeisterin der Frauen“ hat sie schon für so manche Schlagzeile gesorgt.

Wissen nutzen
Nach Beendigung ihrer Profikarriere 2016 ist Regina Mapeli Burchardt heute als Fitness- und Sportmentaltrainerin sowie als Entspannungscoach tätig. Ihre lange Erfahrung für körperliche und mentale Fitness kommt nun in Workshops, Coaching-Formaten und ebenso in offenen Gesprächsrunden zum Tragen. Dabei möchte sie Teamgeist, Resilienz und fokussiertes Handeln vermitteln, um Routinen zu entwickeln, Prioritäten zu setzen und sich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren.

Stark für die Frau
In Falkensee versteht es Regina Mapeli Burchardt, Mütter, Unternehmerinnen und Kreative miteinander zu verbinden. „Jetzt, wo ich selbst Mama von zwei wundervollen Jungs bin, erschließt sich mir vieles besser. Meine Eltern haben damals Großes geleistet. Auch sehe ich, wie wichtig es für eine Mutter ist, dass sie einen Raum hat, in dem man Kraft schöpfen, sich austauschen und Ziele selbstbewusst verfolgen kann“, hat sie festgestellt. Bei den von ihr geleiteten Fitness-Kursen kann man etwas für seine Gesundheit tun und dabei Gleichgesinnte kennenlernen. „Bei den Freiluftkursen gehen wir an schönen Tagen gerne mal in den Gutspark oder zum Teich am Anger“, erzählt sie.
Mit „Open House Falkensee“ erschuf sie 2025 zudem ein Format, in dem sich Unternehmerinnen vernetzen können. „Das Ganze findet einmal pro Jahr im ASB-Mehrgenerationenhaus statt. Derzeit nutzen 12 Frauen die Möglichkeit, hier ihre Arbeit zu präsentieren, ins Gespräch zu kommen und aktuelle Themen zu erörtern. Heiß diskutiert wird stets die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf. Das bekommt dann schnell mal eine ganz wunderbare Eigendynamik“, freut sich Regina Mapeli Burchardt und hofft, noch viele weitere starke Frauen zum Mitmachen bewegen zu können.

Erstellt: 2026